Gemeindehaus Unterägeri

Ausführung
2025

Aufgabe
Umbau und Sanierung

Bauherrschaft
Einwohnergemeinde Unterägeri

Standort
Seestrasse 2, 6314 Unterägeri

Nutzung
Verwaltung

Leistungen
Architektur • Projektplanung • Baurealisation

Das heutige Gemeindehaus wurde in den Jahren 1911 bis 1912 als Filiale der «Bank in Zug» von den Architekten Keiser & Bracher am Hauptverkehrsknotenpunkt in Unterägeri erbaut. Nachdem die «Bank in Zug» im Jahr 1937 in Liquidation ging, konnte die Einwohnergemeinde das Gebäude käuflich erwerben und im Laufe der Zeit in ein Verwaltungsgebäude umnutzen. Das Gemeindehaus gilt als Hauptzeuge der wirtschaftlichen Hochblüte Unterägeris um die Jahrhundertwende und ist von herausragender Bedeutung. Noch heute kommt dem Gebäude durch seine Präsenz am Dorfplatz zusammen mit dem alten Dorfschulhaus und der ehemaligen Papeterie mit ihrem markanten roten Turm eine grosse städtebauliche Bedeutung zu.

Das Bauprojekt hatte zum Ziel, das Gebäude in seinem äusseren Erscheinungsbild zu erhalten. Auch die Eingangsbereiche blieben an den bisherigen Orten bestehen. Die Zugänglichkeit für Personen mit einer Gehbeeinträchtigung war zuvor eingeschränkt. Mit der neuen, kundenfreundlichen und räumlich aufgewerteten Gestaltung der Einwohnerkontrolle sowie der Obergeschosse, die neu mit einem Lift erschlossen sind, wurde diesem Bedürfnis Rechnung getragen. Im Innenbereich wurden die Wärmedämmung umfassend erneuert und verbessert sowie sämtliche haustechnischen Installationen dem aktuellen Stand der Technik angepasst.

Gemeindehaus Unterägeri, historische Aussenansicht als Bank in Zug Gemeindehaus Unterägeri, Empfangsbereich Gemeindehaus Unterägeri, Empfangsbereich mit Fenstern
Gemeindehaus Unterägeri, historisches Treppenhaus Gemeindehaus Unterägeri, sanitäre Anlagen